Gut fürs Herz
Der wichtigste Muskel Ihres Körpers ist Ihr Herz. Und wie das bei Muskeln so üblich ist, wird auch er durch Training immer besser und hält länger. Ganz nebenbei verbrennt man beim
Training des Herzens aber auch noch Fett, senkt sein Erkrankungsrisiko und kommt immer weniger außer Puste. Bei diesen ganzen Gratis-Leistungen ist es doch fantastisch, dass es eine ganze Reihe
von Möglichkeiten gibt, den Puls im Studio auf Touren zu bringen. Egal ob Sie auf den Cardiogeräten trainieren, einen Aerobickurs besuchen oder die Hanteln schwingen – Ihr Herz freut sich. Mit
der richtigen Intensität – wir zeigen Ihnen wie Sie die finden – wird Ihr Herz fröhlich noch lange weiterpumpen.
Moment mal? Krafttraining fürs Herz? Seit kurzem weiß man, dass sich nicht nur Ausdauer-Training, sondern auch Kraft-Training positiv auf den so wichtigen Herzmuskel auswirken kann. Denn
Kraft-Training verbessert die Funktion der Herzkranzgefäße, senkt den Blutdruck und Cholesterinspiegel.
Durchblutungsstörungen des Herzen z.B. lassen sich mit einem gezielten Aufbautraining verhindern, bzw. beheben. Wie medizinische Studien gezeigt haben, lässt sich der Ruhepuls innerhalb eines
halben Jahres bei regelmäßigem Ausdauertraining um ca. 10% verringern. Dies führt zu einer deutlichen Schonung für das Herz. Die Herztätigkeit wird ökonomischer, man kommt erst viel später in
gefährliche Grenzbereiche.
Trainieren Sie lieber regelmäßig mäßig als manchmal heftig
Schon 2-3 x die Woche auf dem Laufband, im Aerobic-Raum oder Hantelbereich genügen völlig. Trainieren Sie jedoch vorwiegend im „aeroben“ Bereich. Denn nur wenn es Ihnen nicht den Atem verschlägt,
können Sie alle Vorzüge des Trainings genießen. Bleibt Ihnen schon zu Beginn die Luft weg, bleiben die Fettdepots wo sie sind und Ihr Herz arbeitet im eher gefährlichen als förderlichen
Bereich.
Deshalb ist ein Pulsmesser beim Training bestens geeignet, um Sie und Ihr Herz zu schützen. An unseren Cardiogeräten sind diese sogar eingebaut.
Wie Sie Ihr Training am besten zusammenstellen, welche Übungen, Kurse und Geräte am hervorragend geeignet sind und wie Sie sich wirkungsvoll vor Überlastung schützen, das zeigen Ihnen unsere
herzensguten Trainer.
Für Ihre grauen Zellen
Dass Training für den Körper und dessen Gesunderhaltung wichtig ist, wissen wir alle. Dass es unsere geistigen Fähigkeiten im Alter unterstützt und vor Verkalkung schützen kann, wurde jetzt durch
eine neue Studie belegt. Aerobes Ausdauertraining bremst den Alterungsprozess.
Erstmals wurde durch Hirnaufnahmen bewiesen, dass der altersgemäße Verlust an Zelldichte durch aerobes Ausdauer-Training gebremst werden kann. Körperliche Fitness beugt also nicht nur
Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern verlangsamt auch den Alterungsprozess im Gehirn.
Wissenschaftler untersuchten die Zelldichte von gesunden, älteren Erwachsenen. Wie erwartet nahm in den Bereichen des Gehirns, die für Gedächtnis und die kognitiven Funktionen verantwortlich
sind, die Zelldichte ab. Bei den Teilnehmern der Untersuchung war jedoch der Abbauprozess unterschiedlich vorangeschritten. Festzustellen war: je gesünder und trainierter ihr
Herz-Kreislauf-System war, desto besser die Leistungsfähigkeit in den grauen Zellen. Die regelmäßige Bewegung trägt nicht nur zu einer besseren Versorgung der Kapillargefäße bei, sondern setzt
beispielsweise Serotonin frei, das die Hirnzellen funktionstüchtig erhält und sogar zur Bildung neuer Zellen anregt.
Für einen Anfang ist es nie zu spät
Gerade unsportliche Couchpotatoes können durch moderates Ausdauertraining ihre geistigen Fähigkeiten verbessern.
Auf die richtige Dosierung kommt’s an
Das Training sollte jedoch an den Fitness-Level und Gesundheitszustand angepasst sein. Ausdauertraining im moderaten aeroben Trainingsbereich ist für Gesundheit und Wohlbefinden von
entscheidender Bedeutung. Wer sich nämlich dauerhaft zu stark körperlich fordert und an seine oberen Belastungsgrenzen kommt, der kann sein Gehirn durch Stresshormone schädigen.
Wir passen Ihr Ausdauertraining optimal an Ihre persönlichen Fähigkeiten an und finden für Sie die richtige Intensität.
5 Tipps für richtiges Ausdauertraining
1. Immer regelmäßig trainieren. Größere Trainingspausen vermeiden, um eine Leistungsminderung zu umgehen.
2. Sich nie zum Training zwingen. Sollte die Motivation fehlen, immer daran denken, wie gut man sich nach dem Sport fühlt. Geht es einmal gar nicht, mit gutem Gewissen einen Tag
Pause einschieben.
3. Auf die richtige Pulsfrequenz achten. Sie sollte im Durchschnitt zwischen 130 und 150 Schlägen pro Minute liegen.
4. Trainingsbelastung nur langsam steigern.
5. Auf Zeichen des Körpers achten. Bei Anzeichen von Überforderung Pausen einlegen und mit dem Fitnesstrainer Rücksprache halten.